Sonntag, 21. Oktober 2012

Vegan for Fit - Tag 1 - Der Rückblick

Hallo ihr Lieben,

gestern ging also der erste Tage der Challenge vorüber und ich wollte euch heute einen kleinen Einblick darüber geben.

Als ich aufstand war ich schon ganz erfreut endlich die Amarath Pops mit Sojajoghurt und Obst auszuprobieren. Die Zubereitung hat etwas länger gedauert als ich erhofft hatte. Mein Frühstück war morgens eigentlich immer eine Tasse Kaffee und erst später zwei Scheiben Brot oder ein Brötchen mit Nutella. Das ist natürlich schnell gemacht. Ich denke aber, dass man sich an die Zubereitung nur etwas gewöhnen muss, damit man nicht immer wieder in das Rezeptbuch schauen muss. Das "Essen" hat komischerweise auch etwas länger gedauert als sonst. Es hat ganz doch recht gut geschmeckt, auch wenn ich morgens nie Müsli oder Joghurt esse.

Für die nächsten Tage stehen dann denke ich eher die Challenge Brötchen mit der selbstgemachten Haselnusscreme auf dem Plan. Dazu gab es ein Matcha-Tee mit halb Sojamilch/halb Wasser. Das Zeug schmeckt mir persönlich garnicht, werde es aber doch morgens trinken. Kaffee habe ich komischerweise keinen gebraucht. Gesättigt war ich dann doch bis Mittags, als die Zuchini Bolognese auf dem Plan stand.
Als ich den Tofu verkrümelt habe, dachte ich erst: "Das kann nicht schmecken, so wie das riecht!" Es war aber doch ganz okay, gut gewürzt hat es doch recht gut geschmeckt und mit Spaghetti bestimmt noch besser. Ich habe leider keinen richtigen Schneider, deshalb wurden es eher Bandnudeln, was geschmacklich sicher nochmal einen Unterschied macht. Schöne dünne Zuchinispaghetti schmecken bestimmt noch etwas weniger nach Zuchini und ähneln noch mehr richtigen Nudeln. Könnte durchaus sein, dass dieses Gericht ein zweites oder drittes mal auf dem Plan stehen wird. Im Buch sind die Mengenangaben immer für zwei Personen, ich habe alles geteilt, aber die Portionen sind immernoch so riesig. Ich habe leider nur ca 70% essen können.

Gegen Mittag habe ich noch 8 kleine "Vegan-for-fit" Brötchen gebacken und friere diese wohl im 2er Pack ein. Außerdem noch einen Haselnuss-Schoko-Aufstrich. Dieser ist mir leider nicht so gelungen. Ich hatte nirgends Haselnussmus gefunden und habe einfach normale Haselnüsse genommen. Daraus wurde leider keine cremige Masse. In einem Vegan Shop habe ich nun aber auch Haselnusmus gekauft, welches wohl am Dienstag hier entreffen wird. Gegen halb fünf wurde ich wieder leicht hungrig, also gab es einen kleinen Obstsalat mit ein wenig Melone, Apfel und Orange. 

Am Nachmittag (ab 16 Uhr) darf man nur noch Mahlzeiten der Stufe 2 essen, so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Bei mir gab es dann etwas Spinat mit Orangen-Safran-Quinoa. Das war wahnsinnig lecker, nur wieder viel zu viel. Mehr als die Hälfte musste ich stehen lassen, weil es einfach nicht mehr reingepasst hat. Quinoa hat eine getreideähnliche Zusammensetzung, gehört aber zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Quinoa ist quasi wie Amaranth auch, ein "Pseudogetreide", verwandt ist es aber eher mit Spinat oder Rüben. Der Gehalt an Eisen, Magnesium und auch pflanzlichem Eiweiß übersteigt dem der normalen Getreidesorten enorm. Eiweiß am Abend soll die Fettreserven über Nacht schmilzen lassen (ganz nach dem "Schlank im Schlaf-Prinzip"). Diese Mahlzeit gab es kurz vor knapp um 18:40 Uhr. Ab 19 Uhr soll man nichts mehr zu sich nehmen, außer stilles Wasser.
Da wir Abends noch unterwegs waren, hatte ich noch ganz schön hunger muss ich sagen, hielt mich aber mit Wasser über Wasser (welch Wortspiel).

Fazit des 1. Tages:
Der erste Tag war enorm anstrengend. Zum Einen weil ich lange Einkaufen war um alle Zutaten zu bekommen, denn man muss plötzlich ganz andere Wege im Supermarkt einschlagen, weil man Dinge braucht, die man vorher nicht gekauft hat. Ein paar Beispiele sind: Mandelmus, Johannisbrotkernmehl, Aqavendicksaft, gepopptes Amaranth, Tofu usw.. Zum Anderen das viele Kochen, "Vorbacken", Zubereiten. Nachdem ich zuhause angekommen bin, war ich erstmal leicht gestresst. Der Einkauf war zudem mit 105 Euro wahnsinnig teuer. Man muss aber sagen, dass man viele Lebensmittel auf Vorrat gekauft hat. Nüsse sind eben sehr teuer. Ich werde aber mit 500 g Mandeln oder 500 g Haselnüssen weit über die 30 Tage auskommen. Das heißt also, es wird die nächsten Wochen nicht mehr so teuer. Der "Ersteinkauf" hat es aber in sich! Außerdem werde ich nun morgens immer die "Vegan-for-fit-Brötchen" essen, welche ich vorgebacken und eingefroren habe (wie oben schon erwähnt). Das geht auf jedenfall schneller, als sich jeden Morgen ein geschichteten Amaranth-Joghurt zu machen. Des Weiteren werde ich mich für eine warme Mahlzeit am Tag entscheiden. Zweimal kochen ist mir einfach zu zeitintensiv. Wenn ich es schaffe, dann ein Stufe 1 Rezept vor 16 Uhr oder ein Stufe 2 Rezept nach 16 Uhr - das wird sich die nächsten Tage zeigen. Getrunken habe ich die Tasse Matcha-Tee mit Sojamilch/Wasser am Vormittag und etwa 750 ml grünen Sencha Tee und stilles Wasser. Ich bin sehr stolz, dass ich den ersten Tag geschafft habe und bin gespannt wie es sich die nächsten Tage entwickeln wird.


1 Kommentar:

  1. finde ich toll dass du uns direkt so intensiv teilhaben lässt. das letzte essen sieht sehr lecker aus. wär toll wenn du auch mal rezepte von tollen sachen posten würdest. bolognese zucchini habe ich auch schon gemacht. aber mit echter bolognese. ich hab die zuchini schmaler geschnitten also einfach noch einmal durch und ohne schale. kurz angebraten haben sie nach fast nix mehr geschmackt was mir lieber ist als der zucchini geschmack.

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